Archiv | September, 2010

RIESNERALM AUSBAU IN VOLLEM GANGE

14 Sep
Zufrieden: GF Erwin Petz

Zufrieden: GF Erwin Petz

Die Riesneralm Bergbahnen machen unter der Führung von BGM Erwin Petz nicht nur durch ständige Innovationen auf sich aufmerksam – nicht umsonst war man Gewinner des Tourismusinnovationspreises 09 – sondern zeigen in beeindruckender Weise wie man durch Zusammenhalt und Willen im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen kann. Das in der Schladming-Dachstein Region gelegene Skigebiet ist längst kein Geheimtipp mehr! Das beweisen auch die Beliebtheitswerte unter den Usern von SKIHAPPYHOUR.COM.

DAS GESAMTPROJEKT:

1. Errichtung eines 2km langen 6-er Sesselliftes (Panorama6-er)
 – Kuppelbar mit Wetterschutzhauben
2. Bau neuer Pisten
 und Verbindungspisten zur optimalen Vernetzung des Bestandes
3. Erweiterung der Beschneiungsanlage auf die neuen Pistenbereiche um auch dort die Pistenqualität zu garantieren
4. Ausbau des Hochsitzes

Details dazu findet man auf der Riesneralm Bergbahnen Homepage.

Anlässlich der Bauarbeiten kommt natürlich auch das Feiern nicht zu kurz.

BL Kalsberger; AR Fuchs; AR Haider; GF Bgmst. Petz; AR Gruber; AR Hochfellner; Planer Loidl

BL Kalsberger; AR Fuchs; AR Haider; GF Bgmst. Petz; AR Gruber; AR Hochfellner; Planer Loidl

Zwischen den harten Arbeiten am Berg, bei denen die Arbeiter einem Wechselspiel zwischen Sonne, Schnee und Regen ausgesetzt sind, luden die Riesneralm Bergbahnen am Donnerstag, den 9.9.2010 um 16.00 Uhr zu einem großen Baustellenfest. Viele fleißige Hände am Berg, die Gesellschafter, die Aufsichtsräte, Behördenvertreter, Gemeinderäte, Grundbesitzer und im Vorfeld die Politik mit Landeshauptmann Franz Voves und Stellvertr. Hermann Schützenhöfer sind verantwortlich, dass dieser Meilenstein auf der Riesneralm Realität wird. Keiner bereute sein Kommen, war doch die Atmosphäre direkt am Speicherteich am einzig schönen Arbeitstag dieser Woche, unübertrefflich.

AR Vorsitzender Mag. Hochfellner dankte im Namen des Unternehmens allen beteiligten Personen, die zur Verwirklichung dieses Projektes beigetragen haben.
GF Erwin Petz erläuterte nochmals im Detail die Hintergründe des Ausbaues und die genauen Variantenentscheidungen. In seinen Worten war merklicher Stolz und Zufriedenheit aus Unternehmenssicht herauszuhören. Aber auch in seiner Funktion als Bürgermeister hörte man die Freude für die enorme Weiterentwicklung des Ortes durch die vielen privaten Investitionen, welche den Riesneralmausbau als neue Chance in der touristischen Entwicklung ihres Unternehmens nutzen.
Baumeister Haider dankte im Namen der ausführenden Firmen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Als Aufsichtsrat und Gesellschafter freut ihn die Umsetzung dieses Projektes und der Mut

Baustellenfest auf der Riesneralm

Baustellenfest bei strahlendem Wetter auf der Riesneralm

den alle an den Tag legten. Im speziellen dankte er Geschäftsführer Bgmst. Erwin Petz und Betriebsleiter Siegfried Kalsberger mit ihrem Team, die mit einer energischen Vehemenz und einem außergewöhnlichem Enthusiasmus an die Umsetzung des Ausbaues gegangen sind.

Mit der gesponserten Verköstigung durch die Fa. Haider, der Tiroler Röhrenwerke, der Firma Schrottshammer-Brauunion, der Familie Gürtler und den Riesneralm Bergbahnen, konnte man bis in die Nachtstunden feiern und genießen.

Kurz mal Weitwandern | Der 06er

7 Sep
Klapotetz

Klapotetz am Weitwanderweg 06

Was macht man, wenn man sich einmal nicht um günstige Wander Angebote für die OUTDOOR HAPPYHOUR kümmert und auch für kurze Zeit keine anderen Verpflichtungen hat?
Richtig, man wandert selbst – in unserem Fall im südsteirischen Schilcher Land. Zeitbedingt war es zwar leider nur eine kurze Weitwanderung, aber dafür umso genüsslicher! Die Südsteiermark eben!

Zu Zweit haben wir unser Abenteuer in Graz am Hauptbahnhof begonnen. Eine Reise mit der Bahn ist immer wieder spannend. Vor allem die Preisgestaltung…
Wir traten die Reise nach Wies – Eibiswald an, um von dort über Limberg den Weitwanderweg 06 Richtung Mainsdorf zu gehen, wo wir in der Pension Kraus (Urban Weingarten) die erste Nacht verbrachten. So quasi als Eingewöhnungsmarsch. Die Pension sei allen Wanderern empfohlen. Die Küche ist hervorragend und die Chefin des Hauses auf Zack, wie man so schön sagt. Das Preis Leistungsverhältnis passt jedenfalls. Nach dem guten Essen haben wir einen selbst gebrannten Mostbirnen Schnaps zum Kosten bekommen (Edelbrand). Diesen sollte man sich nicht entgehen lassen – erinnert ein wenig an Marille.

Am nächsten Tag ging es bei leichtem Regen weiter Richtung Deutschlandsberg. Die Gegend ist in jeder Hinsicht ein Traum. Die Weingärten, die Architektur, das Drumherum – alles ideal um mal so richtig “herunterzukommen”.

Wegweiser

Liebevoller Wegweiser

Das Wetter war ideal zum Wandern, zwischendurch nicht so toll für die Aussicht, aber in jedem Fall gnädig zu uns. Nach einer stärkenden Pause in Deutschlandsberg ging es weiter Richtung Wildbach und Bad Gams. Ziel des Tages war Stainz. Wobei es sich empfiehlt vor so einer Reise abzuklären, ob in der Gegend eventuell Großveranstaltungen stattfinden. Da wir einfach so drauflosgegangen sind, ohne vorher zu wissen, wo wir am Abend schlafen werden, hätten wir beinahe ein kleines Unterkunftsproblem bekommen.

Der Engelweingarten, den wir uns eigentlich so im Vorbeigehen angelacht haben, hat uns aus Platzgründen abgewiesen. Der Parkplatz war zwar leer, aber wahrscheinlich waren halt alle gerade in diesem Moment weggefahren. Immerhin hat man uns ein Prospekt mit allen Unterkünften in und um Stainz gegeben. Daher wurden wir im Schilcherlandhof in Stainz fündig. Vorweg, das klingt besser als es ist.
Eine wachsame Frau hat uns im Empfangsbereich gemustert und dann eine andere Dame gerufen. Diese war sehr nett und hilfsbereit. Man gab uns aus Platzgründen ein Doppelzimmer in der Villa. Diese befindet sich etwas außerhalb “hinter dem gelben Haus” hat es geheißen. Ich würde sagen, das Haus hinter der gelben Villa hätte es besser beschrieben. Dafür war der Preis aber dann schon so, dass es doch eine Villa hätte sein können.
Das Frühstücksbuffet war eine ganz besondere Enttäuschung. Das Gebäck erinnerte ein wenig an Knetmasse. So richtig wohlgefühlt haben wir uns jedenfalls nicht. Umso gemütlicher war der Vorabend im Casa Rosso – eine gemütliche Pizzeria mit Kachelofen, der uns half den Tag sehr gemütlich ausklingen zu lassen. Aus Angst vor der wachsamen Frau haben wir uns nämlich entschieden wo anders zu essen.

Der nächste Tag führte uns nach St. Stefan ob Stainz. Dort hat uns ein Gewitter eingeholt. Gerade zum richtigen Zeitpunkt würde ich sagen. Wir haben im Cafehaus Ebner Zuflucht gefunden. Eine absolute Empfehlung! Ein auffallendes Haus, aber äußerst stilvoll. Vor allem sollte man sich die Fotos zeigen lassen, wie es dort vor dem Umbau ausgesehen hat.

Nachdem das Gewitter nachgelassen hatte, haben wir uns auf unsere letzte Etappe aufgemacht um beim Jagawirt einzukehren und uns mit unseren Lieben zu treffen. Auch der Jagawirt sei an dieser Stelle empfohlen. Eigene Waldschweine, Permakultur, regionale Spezialitäten und ein gemütliches Ambiente zeichnen diesen aus! Man muss es mal gesehen haben!

Es war eine traumhafte Wanderung in traumhafter Umgebung die wir sicherlich fortsetzen werden. Wann, ist eine andere Frage…

Weingärten prägen die Landschaft

Route: Von Graz aus mit dem Zug nach Wies – Eibiswald. Dann Schwanberg (Nächtigung im Urban Weingarten – Krauss) – Deutschlandsberg – Wildbach – Bad Gams – Stainz (Nächtigung im Schilcherlandhof) – St.Stefan ob Stainz – Jagawirt. Und aus.

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